Die griechische Sokolatopita ist kein gewöhnlicher Schokoladenkuchen! Wer einen dichten Brownie oder schweren Schokoladenkuchen erwartet, wird überrascht sein – im besten Sinne.
Was ist griechische Sokolatopita?
Dieser Kakao Kuchen ist federleicht, cremig, erfrischend und unglaublich aromatisch, obwohl er keine Tafel Schokolade enthält. Stattdessen basiert er vollständig auf ungesüßtem Kakao, wie man ihn aus traditionellen griechischen Konditoreien kennt.
Die griechische Sokolatopita ohne Schokolade überzeugt durch ihre mehrschichtige, mousseartige Struktur, die in einer einzigen Form entsteht:
- Luftiger Kakaobiskuit als Basis
- Samtige Vanille-Kakao-Creme
- Lockere Kakaosahne
- Dicke, glänzende Glasur aus Butter, Kakao und Honig
Das Ergebnis: ein Kakao Kuchen, der auf der Zunge schmilzt, ohne schwer zu wirken. Intensiver Geschmack – erstaunlich leicht.

Warum die griechische Sokolatopita so besonders ist
Der Schlüssel zur einzigartigen Konsistenz liegt im Verzicht auf Fett im Teig. Die griechische Sokolatopita hat keine Butter, kein Öl und keine Schokolade, die die Masse beschweren würden. Nur die Glasur enthält Butter.
Fettfreier Kakaobiskuit – luftig statt schwer
Die Luftigkeit entsteht ausschließlich durch lange aufgeschlagene Eier, die dem Biskuit seine poröse, weiche Struktur verleihen – ideal, um Cremeschichten aufzunehmen, ohne matschig zu werden.
Vanille-Kakao-Creme wie aus der griechischen Konditorei
Auch die Vanille-Kakao-Creme kommt ohne Butter oder Eigelb aus. Die Füllung basiert auf Milch, Zucker, Kakao und Maisstärke und erinnert an eine griechische Patisserie-Creme (Krema Zaxaroplastikis). Richtig zubereitet ist sie glatt, seidig und leicht, fast wie eine Mousse.
Ergiebiger Kakao Kuchen für viele Portionen
Ein weiterer Vorteil: Die griechische Sokolatopita ist äußerst ergiebig. Durch die vielen Schichten und die leichte Textur erhält man deutlich mehr Portionen als bei einem schweren Schokoladenkuchen – perfekt für Feiern, Familienfeste oder große Runden.
Zutaten für die griechische Sokolatopita
Zutaten für den Kakaobiskuit
- 6 Eier (Größe L, zimmerwarm)
- 180 g Zucker
- 110 g Weizenmehl Type 405
- 60 g ungesüßter Backkakao
- 1 Prise Salz
Zutaten für die Vanille-Kakao-Creme
- 1,5 l Vollmilch (3.5 % Fett)
- 300 g Zucker
- 120 g Maisstärke
- 50 g ungesüßter Backkakao zum Beispiel Greek Ion
- 1 TL Vanilleextrakt (keine künstlichen Aromen)
- 1 Prise Salz
Zutaten für die Kakaosahne
- 750 ml Schlagsahne (35 % Fett, sehr kalt)
- 3 EL Puderzucker
- 5 EL ungesüßter Backkakao zum Beispiel Greek Ion, gesiebt
Zutaten für die Kakao-Honig-Glasur
- 180 g Butter
- 60 g ungesüßter Backkakao zum Beispiel Greek Ion
- 3 EL Orangenblütenhonig
- 2 EL Wasser

Vorbereitung und Planung
Dieser Kakao Kuchen sollte idealerweise am Vortag zubereitet werden, da er eine längere Kühlung für die Festigkeit benötigt:
- Biskuit sollte nach dem Backen mindestens 8 Stunden ruhen
- Creme vollständig abkühlen lassen, ideal 2–3 Stunden im Kühlschrank
- Kuchen nach dem Zusammensetzen 6–12 Stunden kaltstellen
Griechische Sokolatopita zubereiten
Kuchenboden backen
Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier und Zucker 10 Minuten auf hoher Stufe schlagen, bis die Masse hell, dickflüssig und luftig ist. Mehl, Kakao und Salz zweimal sieben.
Die trockenen Zutaten vorsichtig in 3 Portionen unterheben, dabei einen Spatel benutzen, um die Luft nicht heraus zudrücken. Eine runde 28 cm Springform mit Backpapier am Boden auslegen und die Masse hineingeben. In den vorgeheizten Ofen schieben und 180 °C Ober-/Unterhitze für 16–18 Minuten backen. Danach herausnehmen und vollständig auskühlen lassen, mindestens 8 Stunden. Den Kuchenboden danach horizontal halbieren.
Vanille-Kakao-Creme kochen
Rühre 375 ml Milch mit Maisstärke und Kakao klumpenfrei glatt und stelle sie beiseite. Die restliche Milch mit Zucker und Salz in einen Topf erhitzen, bis sie kurz vor dem Kochen steht. Die Hitze sofort reduzieren!
Die zuvor zubereitete Stärke-Mischung langsam unter ständigem Rühren in die Masse einfließen lassen. Noch einmal kurz für 30–40 Sekunden unter ständigem Rühren aufkochen lassen, Nach 1-2 Minuten dickt die Creme an. Nun die Vanille einrühren und in eine flache Schale füllen. Sofort mit Folie abdecken und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Erst danach die fertige Mousseartige Schokoladencreme für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
Wird sie am Vortag vorbereitet, sollte sie vor der Verwendung kurz aufgeschlagen werden, damit sie wieder glatt und streichfähig wird.
Kakaosahne aufschlagen
Die Sahne wird langsam aufgeschlagen, dabei den Zucker esslöffelweise hinzufügen und zuletzt den Kakao portionsweise unterheben. Die Konsistenz sollte weich und stabil sein, aber nicht zu fest.

Griechische Sokolatopita zusammensetzen
Den Biskuit Teigboden horizontal halbieren. Eine Hälfte kommt zurück in die untere Springform. Darauf werden etwa zwei Drittel der Kakao-Milch-Creme verteilt. Legt darauf die zweite Kuchenhälfte und drückt sie leicht an. Die restliche Kakao-Milch-Creme darauf verstreichen. Auf dieser wiederum zwei Drittel der Kakaosahne geben und vorsichtig verstreichen. Den Kuchen in den Kühlschrank stellen, bis alles fest ist. Mindestens für 6 Stunden, besser über Nacht kalt stellen (4–6 °C).
Stelle die Griechische Sokolatopita auf ein Kuchengitter mit einem Blech darunter. Lege etwas Backpapier darunter. So tropft überschüssige Glasur auf das Blech und nicht auf die Arbeitsfläche.
Kakao-Honig-Glasur richtig auftragen
Die Torte sollte gut gekühlt sein, Boden und Schichten fest. Ich empfehle die Torte vor dem Glasieren kurz zu frosten. Stelle sie für 10–15 Minuten ins Gefrierfach, so haftet die Glasur sofort und die Seiten werden extrem glatt.
Glasur vorbereiten
Für die Glasur 180 g Butter schmelzen. 60 g Kakao bei niedriger Hitze einrühren. Vom Herd ziehen und 2 EL Wasser einrühren. Zuletzt den Honig hinzufügen. Verwendet einen milden, flüssigen Blütenhonig oder Orangenblütenhonig. Kräftige Honigsorten sind für die Glasur nicht geeignet, da sie das Kakaoaroma überdecken. Wenn die Glasur zu heiß ist, läuft sie zu schnell und tropft unkontrollierbar. Wenn sie zu kalt ist, lässt sie sich nicht glatt verstreichen.
Torte glasieren wie vom Konditor
Gieße zuerst die Glasur in die Mitte der Torte. Mit einem Spatel oder Palette von der Mitte aus die Glasur zur Kante ziehen. Überschüssige Glasur darf leicht über die Kante laufen. Gieße nun etwas mehr Glasur über die Kanten, sodass sie langsam an den Seiten runterläuft. Mit einem Palette-Spatel vorsichtig nachhelfen: von oben nach unten streichen, dabei überschüssige Tropfen am Boden auffangen.
Mit einer Torten-Drehplatte geht es einfacher. Hier kannst du die Glasur auf die Oberseite gießen und die Torte langsam drehen. Dabei die Seiten mit Palette glatt ziehen. Das Ergebnis sind perfekte, gleichmäßige Seiten ohne Tropfen. Nach dem Glasieren die Torte in den Kühlschrank stellen, damit die Glasur fest wird. Mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen (4–6 °C).

Schokostreusel am Rand anbringen
Die Streusel werden nicht auf die noch flüssige Glasur gedrückt, sondern in einem genau definierten Zeitfenster, wenn die Glasur nicht mehr fließt, aber noch leicht klebrig ist. So haften sie perfekt, ohne Schlieren oder Abdrücke.
Die folgende Methode ist sehr elegant und fast narrensicher. Stellt die Torte nach dem Glasieren für 10–15 Minuten in den Kühlschrank (4–6 °C). Ist die Glasur beim leichten Antippen klebrig, aber nicht weich, ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Gebt die Schokostreusel auf ein sauberes Stück Backpapier und haltet dieses mit der linken Hand leicht an die Tortenwand. Mit der anderen Hand drehen Sie die Torte langsam, sodass sich die Streusel gleichmäßig an den Rand anlegen.
Extra-Tipps für perfekte Optik
- Glasur leicht flüssig halten, aber nicht dünn wie Wasser.
- Nicht zu viel auf einmal gießen, lieber in zwei Schritten: Oberseite, dann Seiten.
- Für eine glatte Oberfläche: Palette oder Winkelspachtel nach jedem Gießen abwischen, damit keine Streifen bleiben.
- Optional: Torte nach Glasur mit kühlem Fön (kalte Luft) leicht „glätten“, so glänzt sie perfekt.
Griechische Sokolatopita ohne Schokolade
Ein Kakao Kuchen wie die Griechische Sokolatopita zeigt, dass intensiver Schokoladengeschmack nicht von Schokolade abhängt. Sie ist leicht, cremig, elegant und absolut konditoreiwürdig – ein Highlight für alle Kakao- und Schokoladenliebhaber.
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Griechische Sokolatopita – leichter Schokoladenkuchen ohne Schokolade
Gang: Dessert, GebäckKüche: Griechische KücheSchwierigkeit: Mittel12
Portionen3
Stunden24
StundenDieser Kakao Kuchen ist federleicht, cremig, erfrischend und unglaublich aromatisch, obwohl er keine Schokolade enthält. Stattdessen basiert er vollständig auf ungesüßtem Kakao, wie man ihn aus traditionellen griechischen Konditoreien kennt. Ein Kakao Kuchen, der auf der Zunge schmilzt, ohne schwer zu wirken. Intensiver Geschmack – erstaunlich leicht.
Zutaten
- Zutaten für den Kakaobiskuit
6 Eier (Größe L, zimmerwarm)
180 g Zucker
110 g Weizenmehl Type 405
1 Prise Salz
- Zutaten für die Vanille-Kakao-Creme
1,5 l Vollmilch
300 g Zucker
120 g Maisstärke
1 TL Vanilleextrakt (keine künstlichen Aromen)
1 Prise Salz
- Zutaten für die Kakaosahne
3 EL Puderzucker
5 EL ungesüßter Kakao, gesiebt
- Zutaten für die Kakao-Honig-Glasur
180 g Butter, ungesalzen
3 EL Orangenblütenhonig
2 EL Wasser
Anweisungen
- Vorbereitung
- Dieser Kuchen sollte idealerweise am Vortag zubereitet werden, da er eine längere Kühlung für die Festigkeit benötigt. Der Biskuit ist sehr weich und lässt sich nach einer Ruhezeit deutlich besser schneiden und schichten. Auch die Creme profitiert davon, wenn sie Zeit hat, vollständig abzukühlen und zu stabilisieren.
- Zubereitung des Kuchenbodens
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Eier und Zucker 10 Minuten auf hoher Stufe schlagen, bis die Masse hell, dickflüssig und luftig ist.
- Mehl, Kakao und Salz zweimal sieben. Die trockenen Zutaten vorsichtig in 3 Portionen unterheben, dabei einen Spatel benutzen, um die Luft nicht heraus zudrücken.
- Eine runde 28 cm Springform mit Backpapier am Boden auslegen und die Masse hineingeben. In den vorgeheizten Ofen beischieben und 180 °C Ober-/Unterhitze für 16–18 Minuten backen.
- Danach herausnehmen und vollständig auskühlen lassen, mindestens 8 Stunden. Den Boden anschließend gerecht halbieren.
- Zubereitung der Vanille-Kakao-Creme
- 375 ml Milch mit Maisstärke und Kakao klumpenfrei glatt rühren und beiseite stellen.
- Die restliche Milch mit Zucker und Salz in einen Topf erhitzen. bis sie kurz vor dem Kochen steht. Die Hitze sofort reduzieren!
- Die zuvor zubereitete Stärke-Mischung langsam unter ständigem Rühren in die Masse einfließen lassen. Noch einmal kurz für 30–40 Sekunden unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Nach 1-2 Minuten dickt die Creme an.
- Nun die Vanille einrühren und in eine flache Schale füllen. Sofort mit Folie abdecken und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
- Die fertige Creme für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Wird sie am Vortag vorbereitet, sollte sie vor der Verwendung kurz aufgeschlagen werden, damit sie wieder glatt und streichfähig wird.
- Zubereitung Kakaosahne
- Die Sahne langsam aufschlagen, dabei den Zucker esslöffelweise hinzufügen und zuletzt den Kakao portionsweise unterheben. Die Konsistenz sollte weich und stabil sein, aber nicht zu fest. Solltet ihr nur Sahne mit 30% Fettgehalt finden, fügt auf 250ml 1TL Sahnesteif hinzu. Tipp: Schüssel, Rührbesen und Sahne vor dem Aufschlagen 15–20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Je kälter, desto stabiler ist die Sahne beim Aufschlagen.
- Torte zusammensetzen
- Den Boden vom Biskuitteig horizontal halbieren. Eine Hälfte zurück in die untere Springform legen. Darauf etwa zwei Drittel der Kakao-Milch-Creme verteilen. Darauf die zweite Kuchenhälfte legen und leicht andrücken. Darauf die restliche Kakao-Milch-Creme verstreichen. Nach der letzten Creme-Schicht 15–20 Minuten die Torte kurz kühlen. Dann erst die Kakaosahne auftragen. Auf dieser zwei Drittel der Kakaosahne verstreichen.
- Die Torte auf ein Kuchengitter mit einem Blech stellen. Lege etwas Backpapier darunter. So tropft überschüssige Glasur auf das Blech und nicht auf die Arbeitsfläche. Die Torte sollte gut gekühlt sein, Boden und Schichten fest.
- Die Glasur vorbereiten
- Für die Glasur 180 g Butter schmelzen. 60 g Kakao bei niedriger Hitze einrühren. Vom Herd ziehen und 2 EL Wasser einrühren. Zuletzt den Honig hinzufügen.
- Die Glasur sollte lauwarm (max. 40 °C) sein, nicht zu heiß. Wenn sie heißer ist, läuft sie zu schnell und tropft unkontrollierbar. Wenn sie zu kalt ist, lässt sie sich nicht glatt verstreichen.
- Glasur auf die Oberseite gießen
- Die Glasur in die Mitte der Torte giessen. Mit einem Spatel oder Palette von der Mitte aus die Glasur zur Kante ziehen. Überschüssige Glasur darf leicht über die Kante laufen.
- Gieße nun etwas mehr Glasur über die Kanten, sodass sie langsam an den Seiten runterläuft. Mit einem Palette-Spatel vorsichtig nachhelfen, dabei die Seiten mit Palette glatt ziehen und überschüssige Tropfen am Boden auffangen.
Tipp: Mit einer Torten-Drehplatte geht es einfacher. Hier kannst du die Glasur auf die Oberseite gießen und die Torte langsam drehen. Dabei die Seiten mit Palette glatt ziehen. Das Ergebnis sind perfekte, gleichmäßige Seiten ohne Tropfen. - Nach dem Glasieren die Torte in den Kühlschrank stellen, damit die Glasur fest wird. Mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen (4–6 °C).

























